





Nutzen Sie Kontrast‑Checker, Simulationen für unterschiedliche Sehweisen und adaptive Paletten. Eine Assistenz kann alternative Tönungen vorschlagen, ohne Dramaturgie zu verlieren. Beschreiben Sie Farbfunktionen im Werk: Orientierung, Stimmung, Bedeutung. So entstehen Varianten, die navigierbar bleiben, auch wenn Lichtverhältnisse oder Displays schwanken. Entscheidender Maßstab: Wirkung spüren, Details erkennen, Inhalte verstehen, unabhängig von Sehvermögen und Umgebung.
Automatische Untertitel sparen Zeit, doch lebendig werden sie durch dramaturgische Feinheiten: Pausen, Geräusche, Stimmfarben, Atmosphären. Fügen Sie Sprecherwechsel, Emotionen und musikalische Akzente ein. Ein Text darf Gefühl transportieren, nicht nur Wortlaut. Erstellen Sie kurze und ausführliche Fassungen, je nach Publikum. So öffnen sich Film, Lesung oder Performance für Menschen, die lesen, fühlen, tasten, nachschlagen oder später vertiefen möchten.
Reliefs, 3D‑Drucke, geprägte Linien und strukturierte Oberflächen können Bildkompositionen spürbar machen. KI hilft, Tiefenkarten aus Skizzen zu berechnen, Elemente zu vereinfachen und Druckpfade zu optimieren. Ergänzen Sie Braille‑Beschriftungen, Audioguides und klare Raumbeschreibungen. So wird ein Ausstellungsbesuch zu einer vollständigen Erfahrung, die Hände, Ohren und Vorstellung verbindet, statt sie voneinander zu trennen oder zu hierarchisieren.